Der Wasserrastplatz soll den Bereich um die Zapfstelle sowohl optisch als auch ökologisch aufwerten. Früher ergoss sich das Überschusswasser als Strahl aus einem Schlauch in den Bibergauer Mühlbach. Nun sammelt sich das Wasser zunächst in einem Brunnentrog und fließt dann über eine mit Steinen ausgekleidete Rinne dem renaturierten Teil des Mühlbachs zu. Dies sieht nicht nur schöner aus, sondern kommt auch der Tierwelt zugute. Vögel und Säugetiere können trinken, Wasserinsekten und andere Kleintiere finden ein Zuhause.
Verschiedene Lebensraumelemente wie Fließwasser, Totholz, Trockenmauer und Sandhaufen bieten zahlreichen Tieren Versteckmöglichkeiten und Nahrungsquellen. Die renaturierte Strecke des Mühlbachs nimmt bei Starkregen viel Wasser auf und dämmt somit Überflutungen ein. Im Laufe der Zeit wird sich auch eine angepasste Pflanzenwelt einfinden.
Auch für Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger bietet der Platz nun Möglichkeiten zur Erfrischung und Erholung und kann ein Ort der Begegnung sein. Kinder können auf eigene Faust oder im Rahmen geführter Veranstaltungen das Leben am und im Wasser erkunden.
Die Idee zur Umgestaltung kam von der Umwelt- und Naturschutzgruppe Dettelbach im LBV. Die baulichen Maßnahmen übernahm der städtische Bauhof, die Bepflanzung und Feingestaltung der LBV.
Bis vor kurzem floss an der Steigmühle das Überschusswasser der Zapfstelle aus einem einfachen Schlauch ungenutzt in den Bibergauer Mühlbach.
Der Wasserfluss ist stetig und könnte Hauptdarsteller einer ansprechenden Gestaltung werden.